Nachrichten Archiv

10.12.2005
Hinweis für ATPL Piloten zur Verlängerung der Classrating SEP/TMG
Die Verlängerungsbedingungen für die Classrating SEP oder TMG lauten laut JAR-FCL 1.245 (c) (1) (ii)
(ii) innerhalb der letzten zwölf Monate vor Ablauf der Gültigkeitsdauer der Berechtigung/Berechtigungen mindestens zwölf Flugstunden entweder in einer der beiden Klassen oder kumulativ in beiden Klassen insgesamt nachweisen, darin enthalten:
(A) sechs Stunden Flugzeit als verantwortlicher steuernder Pilot
(B) zwölf Starts und zwölf Landungen und
(C) ein Übungsflug von mindestens einer Stunde Dauer mit einem FI(A) oder CRI(A). Dieser Flug kann durch jede andere Befähigungsüberprüfung oder praktische Prüfung für eine Klassen- oder Musterberechtigung ersetzt werden.

Das LBA erkennt als Ersatz für den Übungsflug auch die bei den Fluggesellschaften üblichen regelmäßigen Proficiency Check/Skill Test im Simulator an. Die Gesellschaften sollten soweit nicht schon geschehen hierzu für Ihre Prüfer die Genehmigung beim LBA beantragen und die Einzelheiten des Verfahrens klären, damit diese Prüfer im Rahmen dieser Tests die Classratings SEP/TMG durch handschriftlichen Eintrag in der Lizenz verlängern können, wenn alle Bedingungen erfüllt sind. Dies wird unter anderem bei der Lufthansa so gehandhabt.

17.11.2005
Die Stellungnahme des DAeC zur 2 VO zur Änderung luftrechtlicher Vorschriften über Anforderungen an Flugbesatzungen kann jetzt über einen Link in diesem Jar Contra Artikel eingesehen werden.
6.10.2005
Das Bundesministerium des Inneren hat den Entwurf zu einer Durchführungsverordnung zum Luftsicherheitsgesetz ( Luftsicherheits-Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung (LuftSiZÜV) ) unter seinen Gesetzentwürfen veröffentlicht.
Eine Stellungnahme durch den DAeC ist in Vorbereitung. Hieran kann man sich über die Landesverbände beteiligen.

26.09.2005
Im Juli wurde dem DAeC ein neuer Entwurf zur 2. DV LuftPersV (ersetzt die früheren Ausbildungsrichtlinien) vorgelegt. Eine Stellungnahme wurde im August abgegeben. Am 26.9.05 wurde dem DAeC ein neuer Entwurf zur "2 VO zur Änderung luftrechtlicher Vorschriften über Anforderungen an Flugbesatzungen" übergeben. Es handelt sich hierbei um Änderungen der LuftVZO und LuftPersV. Eine Stellungnahme durch den DAeC ist in Vorbereitung. Hieran kann man sich über die Landesverbände beteiligen. Eine erste kritische Einschätzung von JAR-Kontra kann auf deren Homepage nachgelesen werden mit Link zum Wortlaut der Änderungsverordnung.
24.02.2005
Nach aktuellen Informationen soll das neue Luftsicherheitsgesetz ohne die zugehörige Durchführungsverordnung (DVO) von einigen Landesluftfahrtbehörden umgesetzt werden. Das Bundesministerium des Inneren (BMI) plant in den nächsten Tagen eine entsprechende Empfehlung an die Landesregierungen zu schicken. Für Luftsportler sind vor allem die Bestimmungen für die Zuverlässigkeitsüberprüfungen von Bedeutung.
Weitere Information und Protestaufruf des DAeC
Information der AOPA
der Gesetzestext mit Begründung
Noch mehr Information des DAeC

20.02.2005
Ausbildungsbeginn ohne Medical (Schnupperkurse) in Vorgriff auf geplante Änderung der LuftPersV jetzt wieder möglich.
Info des DAeC hierzu

20.02.2005
Dem DAeC und den Landesverbänden liegt ein "Entwurf einer Zweiten Verordnung zur Änderung luftrechtlicher Vorschriften über Anforderungen an den Betrieb von Luftfahrzeugen" zur Stellungnahme vor. Hier wird unter anderem das Verfahren bei Unterschreitung der Sicherheitsmindesthöhe (§6 LuftVO) neu geregelt. Wer Interesse hat, daran mitzuwirken, sollte sich mit den Verbänden in Verbindung setzen.
14.02.2005
Es gibt überarbeitete Versionen der persönliche Checkliste und des Erfassungsformulars zur Selbstkontrolle über die eigenen Berechtigungen bzw als Hilfestellung für Luftfahrzeughalter zur Erfüllung ihrer Halterpflichten, denn nach dem LuftVG haben Halter von Luftfahrzeugen sicherzustellen, dass nur berechtigte Luftfahrzeugführer das Luftfahrzeug führen.
Hier gibt es die aktuellen Versionen und weitere Hinweise.

12.01.2005
Das Luftsicherheitsgesetz tritt in Kraft. Es verankert neben der sehr umstrittenen Abschußoption in §14 Abs 3  unter anderem in §7 die Zuverläßigkeitsüberprüfung, die auch die Privatpiloten betrifft. Siehe dazu folgende Links
der Gesetzestext mit Begründung
Kommentar des Verteidigungsministeriums
Beteiligung des DAeC

13.11.2004
Dem DAeC und den Landes- und Fachverbänden liegt jetzt ein neuer Entwurf der 2.DV LuftPersV mit den Ausbildungsrichtlinien für die in der LuftPersV definierten Lizenzen und Berechtigungen zur Stellungnahme vor. Wer Interesse hat, daran mitzuwirken sollte sich mit den Verbänden in Verbindung setzen.
22.9.2004
Zur Zeit liegt den Landesluftfahrtbehörden ein Entwurf zur Änderung der LuftVZO und LuftPersV zur Stellungnahme vor. Vorraussichtlich im November wird der Entwurf den Luftfahrtverbänden zur Stellungnahme gegeben und dann vom DAeC auch den Landesverbänden zur Stellungnahme vorgelegt. Wer Interesse hat daran mitzuwirken sollte sich mit den Landesverbänden in Verbindung setzen.
19.6.2004
Das LBA plant, bei der Befähigungsprüfung zur Verlängerung der JAR-FCL Lehrberechtigung, die meist bei nicht Erfüllung der 100 Stunden Ausbildung in 3 Jahren davon 30 in den letzten 12 Monaten zum tragen kommt, eine umfangreiche Fluglehrerprüfung zu fordern. Gefordert wird in diesem Fall streng nach Anhang 1 und 2 zu JAR-FCL 1.330 und 1.345:
- Eine theoretische Pruefung in allen 7 Faechern (4 Fragen je Fach)
- Eine Lehrprobe
- Eine praktische Pruefung
die Landesbehörden werden aus Gründen der Gleichbehandlung ebenso verfahren müssen. Dies bedeutet eine erhebliche zeitliche und finanzielle Belastung fuer viele ehrenamtliche Fluglehrer, von denen die meisten nicht die geforderte Ausbildungszeit in 3 Jahren nachweisen können.

29.4.2004
Auf den neuen Internetseiten des Baden Würtembergische Luftfahrtverbandes zur Ausbildung werden unter anderem Themen wie die Durchführung von Übungsflügen und Verantwortlicher Pilot bei Ausbildungsflügen behandelt.
5.3.2004
Laut Informationen der AOPA (->News) machen die neue Lizenznummern US-Lizenzvalidierung basierend auf der neuen deutscher Lizenz definitiv ungültig. Daher muß eine neue Validierung bei der FAA in Oklahoma beantragt werden. Das Antragsformular sowie weitere Informationen zur Lizenzanerkennung erhält man im Internet (www.faa.gov). Und hier is eine Beschreibung des Verfahrens
21.2.2004
Nach dem LuftVG haben Halter von Luftfahrzeugen sicherzustellen, dass nur berechtigte Luftfahrzeugführer das Luftfahrzeug führen. Nach der neuen LuftPersV ist es erheblich schwieriger geworden, dies sicherzustellen.
Hier gibt es weitere Hinweise (ergänzt 23.3.04).

24.1.2004
Die Einhaltung der Gültigkeitsbedingungen nach der neuen LuftPersV ist recht komplex und für viele doch noch recht undurchsichtig. Abhilfe soll hier die Checkliste zur Überprüfung der persönlichen Voraussetzungen schaffen. (Download als pdf)
19.1.2004
Zum Thema elektronisches Flugbuch:
Die Luftfahrtbehörden in Baden Württemberg machen auf folgenden Sachverhalt aufmerksam: Das persönliche Flugbuch ist als Bestandteil der Lizenz zu betrachten und muss demnach den allgemeinen Anforderungen eines Dokuments entsprechen, d.h. es muss in der bekannten gebundenen Buch-Form geführt werden.
http://www.bwlv.de -> Neue Lizenzen

18.1.2004
Zur Zeit liegt ein Entwurf für die 2. DV LuftPersV zur Stellungnahme durch die Verbände und Luftfahrtbehörden vor. Die Verordnung enthält die Anwendungsbestimmungen zur Lizenzierung von Privatflugzeugführern, Segelflugzeugführern, Freiballonführern, Luftschiffführern, Flugtechnikern auf Hubschraubern bei den Polizeien des Bundes und der Länder und den Erwerb von Berechtigungen, soweit es sich um Lizenzen und Berechtigungen der LuftPersV handelt. Sie wird damit die bisherigen Richtlinien des Bundesministeriums für Verkehr für die Ausbildung und Prüfung des Luftfahrtpersonals ersetzen. Stellungnahmen und Änderungsvorschläge können bis zum 14.2.2004 erfolgen. Wer einen Beitrag leisten möchte, sollte sich mit den Verbänden in Verbindung setzen. Mir ist leider nicht bekannt, wo eine Version des Entwurfs im Internet abzurufen wäre.
13.1.2004
Nach immer wiederkehrenden Fragen zu den Verfahren rund um die Lizenz nach §135 Abs 2 LuftPersV (ICAO Lizenz) konnte mit der Luftfahrtbehörde in Baden Württemberg eine genauere Definition der Verfahrensweisen bei der ICAO Lizenz formuliert werden. Hierbei werden unter anderem Punkte geklärt wie: Erwerb weiterer Klassenberechtigungen, Umschreibung und zukünftiger Umfang der Einweisungsberechtigung und Flugerfahrung bei Passagiermitnahme.
http://www.bwlv.de -> Neue Lizenzen

10.9.2003
Kommende Woche verschickt der DAeC voraussichtlich einen Katalog an Änderungsvorschlägen für die im Herbst geplante Novellierung der LuftPersV an die Verbände zur Ergänzung und Kommentierung. Wer etwas dazu beitragen möchte, sollte sich mit seinem zuständigen Verband kurzschliessen. Die Frist für die Verbände ist eine Woche. ( Meine Vorschläge)
8.4.2003
Bei der Sitzung des BMVBW mit den Vertretern der Landesbehörden am 7./8. April 2003 wurde geklärt, daß bei den Verlängerungen ab 1.5.2003 die Verlängerungs- bzw Gültigkeitsbedingungen nach den neuen Regelungen gelten. In den ersten Wochen ist hier eine gewisse Flexibilität möglich.
Zum Umschreibezeitpunkt muß ein gültiges Medical vorliegen. Das genaue Verfahren wird von den Landesluftfahrtbehörden für ihren jeweiligen Bereich festgelegt.